Psychoenergetik

105-0554_imgDer Begriff der Psychoenergetik wird in einem doppelten Sinn verwendet. Einerseits bezeichnet er eine differenzierte und offene Form der Psychotherapie, die von Peter Schellenbaum entwickelt und von ihm als psychoenergetische Therapie bezeichnet worden ist. Andererseits verstehen wir Psychoenergetik aber auch als eine Kultur der Lebensgestaltung, bei der es insbesondere um die Wahrnehmung und die Gestaltung des psychischen Geschehens geht, wie es sich in und zwischen Menschen abspielt. Beiden – der Therapie und der Kultur – gemeinsam ist ein bestimmtes Interesse und eine klar benennbare Haltung.

Das zentrale Interesse der Psychoenergetik gilt einer wachen, bezogenen Lebendigkeit. Wache Lebendigkeit entsteht durch eine weite und vorbehaltlose Wahrnehmung all dessen, was sich im Moment ereignet, und bezieht insbesondere auch die eigene Körperlichkeit mit ein (-> Spürbewusstsein). Bezogenheit meint, das eigene psychische Geschehen ebenso ins Gespür zu nehmen wie das Beziehungsgeschehen und die Lebendigkeit anderer Menschen. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei auch auf das, was zwischen Menschen entsteht. Sie erkennt und benennt den besonderen Gehalt dieses „Zwischen“ und bezeichnet es als „dritten Leib“. In dem Maße, wie ein Mensch aus einer wachen Lebendigkeit heraus handelt, ist er authentisch. Dieses Handeln unterscheidet sich deutlich vom Agieren.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, worin das Wesentliche der Psychoenergetik besteht, dann laden Sie den Text die_essenz_der_psychoenergetik herunter (PDF, 290KB).